Fehlwürfe in Massen zur TATORTzeit

(am). „Wir hätten noch Stunden spielen können, gewonnen hätten wir nicht.“ Udo Klümper war leicht angesäuert, nachdem er mit seinen Handballern der SG Gescher / Legden II gegen den TB Burgsteinfurt III den Kürzeren gezogen hatte....

Dabei waren die Gäste an diesem Tag alles andere als unschlagbar. Andreas Froning sorgte für das 1:0, doch das sollte die letzte Führung im gesamten Match bleiben. Bis zum 8:9 blieb die SG dran, beim Seitenwechsel stand es dann aber schon 10:13. „Die Steinfurter haben unsere Außenspieler hoch abgelaufen, doch unserer Rückraum konnte daraus kein Kapital schlagen“, zuckte Udo Klümper mit den  Schultern.

Beim 15:17 im zweiten Durchgang schnupperten die Gastgeber noch einmal am Punktgewinn, doch am Ende nahmen die Steinfurter beim 23:18 Erfolg beide Punkte mit. „18 Tore sind einfach zu wenig“, kommentierte Udo Klümper das ehlwurffestival, hatte aber sofort eine kleine Erklärung für die Pleite parat: „Vielleicht lag es einfach an der für uns ungewohnten Anwurfzeit.“ Ja, ja, gespielt wurde nämlich Sonntagabend um 19:45 Uhr. Da bereiten sich die alten Herren der SG normalerweise auf den „Fernseh-Tatort“ vor und nicht auf einen Handballkrimi.

Für die SG Gescher / Legden II liefen auf: Dietmar Maßmann und Markus Twyhues im Tor, Michael Demes (5 Tore), Andreas Froning, Michael Sommer (je 3), Kai Fiegenbaum, Thomas Weghake (je 2), Manfred Kloster, Stephan Gebken, Robin Schwab (je 1), Thomas Roring, Udo Klümper und Stephan Ludigs.


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