Fahrt nach Recke endet in einem Debakel

(am). Die weite Anreise ließ nichts Gutes erwarten. Nach dem Gastspiel in Rheine, bei dem die Spielerdecke bereits sehr dünn war, ging es für die Handballer der SG Gescher / Legden II dieses Mal nach Recke. ...

 

 Das waren noch ein paar Kilometer mehr. Udo Klümper zuckte mit den Schultern: „100 Kilometer Anreise, keine etatmäßiger Torwart, kein Auswechselspieler – was will man da machen?“ Nun, zunächst einmal ging der etatmäßige rechte Außenspieler selber zwischen die Pfosten. Immerhin saß doch jemand auf der Bank. Nachwuchsspieler Jens Sommer coachte das Team und sah von Beginn an, dass die SG chancenlos war. Die Gastgeber vom TuS Recke III hatten eine volle Bank und waren körperlich klar überlegen. „Die hatten einen „Steine Werfer“ in ihren Reihen“, war Udo Klümper noch nach dem Spiel stark beindruckt und dachte an die Bälle, die ihm um die Ohren geflogen waren. Kurz vor dem Wechsel waren die Gäste beim 7:11 noch in Reichweite, doch dann baute Recke den Vorsprung über ein 14:7 zur Pause auf 18:7 aus. Ganze drei Törchen gelangen den Gästen in Durchgang zwei, viel zu wenig um beim Tabellendritten etwas mitzunehmen. Am Ende blieb die Erkenntnis, dass sich die Reise nach Recke ergebnistechnisch nicht gelohnt hat. 10:30 hieß es aus Sicht der SG, für die folgende Akteure aufliefen: Udo Klümper im Tor, Michael Demes (5 Tore), Andreas Froning, Robin Schwab (je 2), Michael Sommer (1), Stephan Gebken und Stephan Ludigs. Gut, dass am kommenden Sonntag endlich wieder ein Heimspiel folgt. Neben einer vollen Bank hoffen die SG-Handballer dann auch auf zwei Punkte gegen den alten Rivalen TV Vreden II.

 

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