Saisonfinale mit durchwachsener Leistung

Am Samstag Nachmittag ging es für die erste Herrenmannschaft des TV Gescher zum Saisonfinale in die Halle des  Tabellenführers nach Burgsteinfurt. 

Das Hinspiel wurde deutlich mit 10 Toren in zu Hause verloren.

Nach einem Jahr voller Personalsorgen, schafften es die Gescheraner mit vereinten Kräften den Klassenerhalt schon in der Vorwoche zu sichern. Demnach ging es um nichts mehr als den versöhnlichen Abschluss einer schwierigen und sehr nervenaufreibenden Saison....

Für den Gastgeber, der schon als Aufsteiger feststand, ging es jedoch noch um den Meistertitel, was den Gegner hochmotiviert auftreten ließ.

Jan Worth ließ in der Kabinenansprache verlauten, dass man einen schönen Nachmittag haben wolle  und ein ordentliches Spiel abliefern möchte.

 

Das Spiel gestaltete sich genauso durchwachsen wie die ganze Saison. Einer hervorragenden Abwehrleistung stand eine katastrophale Chancenausbeute im Angriff gegenüber.

 

Dies führte zu einem Halbzeitstand von 11 : 5. Entsprechend düster war die Stimmung in der Halbzeitpause. Wollten die TVler doch einen vernünftigen Abschluss finden und mit einem guten Gefühl in die Saisonpause gehen.

 

Doch es kam noch schlimmer, die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit wurden komplett verschlafen. So das es nach einem 5 zu null Lauf plötzlich 16 : 5 für den Gastgeber stand. 

 

Die Gäste aus Gescher steckten aber nicht auf und kämpften weiter. An einen Sieg war sicherlich nicht mehr zu Denken aber es blieben noch 20 Minuten für schönen Handball über. Dieser wurde dann auch gezeigt. In der letzten Phase des Spiels war man mit schönen Spielzügen tollen Anspielen an den Kreis und die Außenposition auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer.

 Nach 60 Minuten stand es dann 29:19 für Burgsteinfurt. Unterm Strich eine deutliche Niederlage mit einem sicheren Sieger und Meister.

 Für den TV im Einsatz: Fred Brockhoff und Dominik Jäger im Tor, Markus Twyhues (4), Rollo Stockhorst (3), Jan Worth (3), Felix Wiechert(3), Yussuf Wies(3), Frank Börger(1), Steffen Ross(1),

Pierre Lanfer(1).

 

Ein großes Lob geht an dieser Stelle an die A-Jugendlichen, die teilweise mit Doppelspielrecht ausgestattet während der gesamten Saison  immer wieder aushalfen, um das Verletztungspech zu kompensieren.

 

 

 

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