Kollektiv siegt über Individualisten

Am 16. Spieltag der Handball Kreisliga wollten die A-Jugendlichen des TV Gescher endlich die ansteigenden Leistungen der letzten Spieltage mit Punkte krönen. Zu Gast war der Tabellennachbar TV Vreden, der das Hinspiel trotz langem Rückstand am Ende deutlich mit 23:16 gewonnen hat....

Der TV aus Gescher setzt wie immer auf schnelles Kombinationsspiel aus einer sicheren Deckung, wobei die Vredener über einige technisch und physisch starke Spieler verfügte. Die ersten Minuten wurden jedoch von den Glockenstädtern total verschlafen, so dass die Gäste in der 5 Minute bereits zum 5:0 eingenetzt haben. In der 7. Minute gelang Felix Wiechert das erste Tor der Hausherren, was aber direkt mit einem Treffer des Gegners gekontert wurde. Bis zum Stand von 5:10 glaubte kaum noch jemand in der Halle an einen Sieg der Gescheraner. Zu dominant waren die Vredener Einzelkönner.

 

Im Team Time Out wurde besprochen, die Vredener Spieler permanent zu doppeln und die Abwehr schneller zu verschieben, was allerdings mit einem enormen Laufaufwand für die Gastgeber verbunden war. Der Erfolg stellte sich aber schnell ein, binnen 10 Minuten drehte der TV mit einem 6:0 Lauf das Spiel auf 11:10. Nach einigen Leichtsinnsfehlern der Gescheraner ging es mit 14:16 in die Pause.

 

In der 7. Minute der zweiten Hälfte ging der TV Gescher nach schönen Toren von Marten Kramer und Philipp Berleman erneut in Führung, und ab jetzt machten sich die Stärke des breiten und ausgeglichenen Kaders bezahlt. Während Gescher auf den laufintensiven Schlüsselpositionen der Abwehr permanent Wechsel konnten, machte sich der Kräfteverschleiß beim Gegner bemerkbar. Mit nur 6 Toren in der zweiten Halbzeit hat der TV Vreden 60 % weniger Tore als in der ersten Halbzeit geworfen, während die Ausbeute bei den Glockenstädtern konstant blieb. Alles in Allem  Stand am Ende ein hoch verdientes 27:21 auf der Anzeigentafel.

 

„Heute hat man wieder gesehen, das beim Handball das Team entscheidet. Die Tore wurden auf 9 Feldspieler verteilt und in der Abwehr hat jeder für jeden gekämpft. Und hinten drin haben wir ja noch unseren Schnapper!“ lobte Trainerin Christa Brockhoff das starke Kollektiv und den in der zweiten Hälfte glänzend aufgelegten Schlussmann Dominik Jäger.

 

Es spielten: Dominik Jäger (im Tor); Felix Wiechert (3 Tore); Gerrit Schmalenberg; Marten Kramer (5); Rene Stockhorst (3); Hakan Öksüzoglu; Felix Lebe; Felix Gemsa (1); Philipp Berlemann (7); Pierre Lanfer (1); Steffen Ross (2); Justus Wies (3); Marten Schwanekamp (2); Pumpen Borchert;

 

 

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