Außer Spesen nichts gewesen

(am). Außer Spesen nix gewesen! Die wohl weiteste Fahrt zu einem Auswärtsspiel in dieser Saison führte die Handballer vom TV Gescher II nach Hörstel. Dort trafen sie auf die zweite Mannschaft des SC. Ärgerlich, 150 Kilometer gefahren und am Ende mit einem Tor verloren!...

Klaus Merz hatte seinen Kreislauf in Schwung gebracht, er war 80 Kilometer mit dem Fahrrad von Gescher nach Hörstel gefahren. „Ich habe noch einen kleinen Umweg eingebaut!“ grinste er. Sechs von 10 Toren in Durchgang eins gingen auf sein Konto. Am Ende war er mit satten 12 Treffern bester Schütze der Gescheraner.

Bis zum 5:3 lagen die TV Handballer ständig vorn, doch vier Treffer in Folge für Hörstel drehten das Spiel. In dieser Phase war die Rückwärtsbewegung der Gäste zu langsam, Hörstel kam immer wieder über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Nach einer Auszeit wurde es wieder besser, doch zur Pause führte Hörstel mit 13:10.

Nach dem Wechsel reichten fünf starke Minuten für Gescher, um aus einem 13:16 Rückstand einen 18:16 Vorsprung herauszuwerfen. Beim 22:20 und 23:21 sah alles noch einem Auswärtssieg aus, doch in den letzten Minuten lief nicht mehr viel zusammen. Die letzte TV Führung durch Klaus Merz zum 24:23 konterten die Gastgeber mit drei Treffern nacheinander zum 26:24, Michael Sommer gelang in den letzten Sekunden nur noch Ergebniskosmetik zum 26:25 Endstand.

Schade, denn da war mehr drin! TV Gescher II: Michael Bücken im Tor, Klaus Merz (12 Tore), Udo Klümper (5), Michael Sommer, Andreas Froning (je 3), Andreas Möllers, Christian Rudde, (je 1), Manfred Kloster, Fabian Voigt.

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