SG-Handballer lahmen im Angriff

(am.) Stephan Gebken brachte es auf den Punkt: „Wenn man keine Tore wirft, dann kann man auch nicht gewinnen!“ Selten passte dieser Satz besser, als nach dem Spiel der SG Gescher / Coesfeld II gegen Arminia Ochtrup II. ... 

Im Hinspiel agierten die Ochtruper noch überhart, doch beim Rückspiel in Gescher spielten die Gäste eine saubere 6:0 Deckung, die sehr kompakt stand. SG-Würfe aus dem Rückraum wurden eine sichere Beute der Ochtruper Keeper und vom Kreis ließen die SG-Akteure viele Chancen liegen. 0:3, 2:6 und 5:11 waren die Zwischenstände in Durchgang eins, die SG-Handballer schnupperten nicht einmal am Erfolg. Auch nach dem Wechsel war nichts drin, 7:14 und 9:16 hieß es Mitte der zweiten Hälfte, am Ende hatte Ochtrup beim 12:24 doppelt so viele Tore geworfen, wie die SG. „Unsere Abwehr stand ganz gut, Fred Brockhoff im Tor hat wieder prima gehalten, aber vorne war das einfach zu wenig“, zuckte Stephan Gebken mit den Schultern. Mit einem Sieg im letzten Spiel am 14. Mai 2011 gegen Rheine kann doch noch der vierte Platz erreicht werden. Dieser berechtigt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Aufstieg in die erste Kreisklasse. Aber dann muss der Angriff auch mal wieder treffen. Gegen Ochtrup sorgten K. Merz (5), C. Rudde, T. Roring (je 2), B. Bönning, U. Klümper und S. Gebken für die Tore.