SG-Handballer am Tiefpunkt

-am- Klaus Merz wahr sehr enttäuscht: „Von den schlechten Spielen dieser Saison war dies mit Abstand das  schlechteste. Schlimmer kann es nicht mehr kommen.“ ...

So der Kommentar des Handball-Spielertrainers der SG Gescher / Coesfeld II. Einziger Lichtblick für ihn war das Auftreten von Neuling Roman Strotmann, der zwei wunderschöne Tore erzielte. Das war`s aber auch schon mit positiven Erkenntnissen. 

 

Die Gäste aus Vreden hatten eine junge Mannschaft, die aber ein langsames Spiel aufzog. Das kommt der SG normalerweise entgegen, doch in dieser Begegnung war der SG-Angriff noch harmloser. Hinter den Würfen steckte keine Kraft und im Spielaufbau gingen schon viele Bälle verloren. Beide Mannschaften zeigten eine schwache Leistung der Halbzeitstand von 7:8 sagt alles. In der zweiten Hälfte wollten die SG-Handballer schneller spielen. Sie hatten sich ja in Durchgang eins genug ausgeruht. „Wir haben den Hebel einfach nicht umlegen können“, war Klaus Merz resigniert. Chancen wurden überhastet vergeben, bezeichnend bei einer 6:4 Überzahl. Kurz vor Schluss war noch alles drin, doch als dann noch einige Schiedsrichterentscheidungen „kommentiert“ wurden, spielte die SG auch noch häufig in Unterzahl. Die Gäste aus Vreden setzten sich mit drei Toren ab und sorgten für die Vorentscheidung. „Selbst vier verworfene Strafwürfe der Vredener nutzten uns nichts“; schüttelte Klaus Merz nach der 19:23 Pleite den Kopf, „normalerweise hätten wir mit 70 % unseres Leistungsvermögens locker gewonnen.“ Zum Ende des Spiels gerieten auch noch Manfred Kloster und Sebastian Schmaloer vom TV Vreden aneinander. Beide können froh sein, dass es nur eine Matchstrafe gab, konsequente Schiris hätten auch für eine Sperre sorgen können. „Im nächsten Spiel gegen unsere erste Mannschaft muss eine Leistungssteigerung her, sonst gehen wir baden!“ hat Klaus Merz schon leichte Bauchschmerzen vor der nächsten Partie. Gegen Vreden spielten: Fred Brockhoff und Dietmar Maßmann im Tor, Klaus Merz (7 Tore), Dirk Saalmann (4), Roman Strotmann, Thomas Weghake, Thomas Roring (je 2), Bernhard Bönning, Manfred Kloster (je 1), Stephan Gebken, Frank Börger und Michael Sommer.